Piraten fordern mehr Polizisten

Nachdem es in der Silvesternacht zu mehreren Angriffen auf Frauen gekommen ist, fordern die Piraten die schnellstmögliche Aufklärung dieser Übergriffe und Straftaten. Außerdem kritisieren sie die Politik für ihren Sparkurs bei der Einsatzfähigkeit der Polizei.

Philip Köngeter, Landtagskandidat im Wahlkreis Backnang dazu: „Die Polizei wird von einigen Seiten zu den Schuldigen gemacht, das stimmt aber nicht. Schuld daran ist der Sparkurs der Politik bei der personellen Ausstattung der Polizei. Die Sicherheit der Bevölkerung muss durch die Polizei jederzeit gewährleistet werden können. Dies war hier eindeutig nicht der Fall. Das bedeutet Präsenz von Polizei anstelle von Videokameras, welche hier nicht geholfen haben. Wir sagen daher: Abschrecken, statt abfilmen. Es müssen endlich mehr Polizisten ausgebildet und eingesetzt werden.“

Die Politik sei jetzt Antworten schuldig, so der Bezirksvorsitzende Volker Dyken. „Welcher Aufwand an Sicherheitskräften ist zur Lagebeurteilung und Prävention notwendig? Und ich will klare Antworten, kein Rumgeeiere“, so der 46-Jährige. Es dürfte nicht sein, dass sich der Rechtsstaat allein auf die Aufklärung beschränke. Dass Videoüberwachung zur Sicherheit der Menschen nichts beitrage, dürfte nunmehr allen klar sein.

Die Piraten im Rems-Murr-Kreis verurteilen die Übergriffe auf die Frauen auf das Schärfste. „Dieses Verhalten ist für uns nicht hinnehmbar, dabei ist es irrelevant woher die Täter stammen mögen“, fügt Philip Köngeter abschließend hinzu.


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